Über uns

The Selkies präsentieren Irish & Celtic Folk-Musik aus den keltischen Ländern. Ihre Musik lebt von fröhlichen, tänzerischen Tunes wie auch von der Sehnsucht träumerischer und melancholischer Songs.
Mit Harfe, Flöte, Violine, Gitarre, Bodhrán und Gesang verleihen die fünf Musiker aus Winterthur und Baden in der Schweiz ihrer Musik eine anregende Klangvielfalt. The Selkies entführen Sie auf eine dynamische Reise durch keltische Länder mit gefühlsstarken Eigenkompositionen und neu arrangierten traditionellen Melodien

Jennifer Baumann

Gesang, Querflöte, Tin Whistle

Beat Kessler

Keltische Harfe, Klavier, Bodhrán, Gesang

Frank Ziegler

Gitarre, Gesang

Daniel Vögelin

Flöten, Whistles, Bodhrán

Seraina Bütikofer

Violine

Gregor Nilsson

Tontechniker, Webmaster

Geschichte der Band

Angefangen hat alles als sich Jennifer und Beat im Jahr 2001 kennen lernten, um mit Harfe und Gesang zusammen zu musizieren. Zur keltischen Harfe passend bestand das Repertoir hauptsächlich aus ruhigen, träumerischen Stücken.
Nach sieben Jahren zu zweit, wollten die beiden ihre Musik mit den für die irische und schottische Musik unverzichtbaren Instrumenten Geige und Gitarre bereichern. Anfang 2010 stiess Frank (Gitarre, Gesang), und im darauf folgenden Jahr Daniel (Flöte) und Seraina (Geige) zum Duo und es entstand die Band “The Selkies”.

Was sind Selkies?

Selkies sind sog. Robbenmenschen. Sie leben hauptsächlich im Meer um die Orkney- und Shetland-Inseln in Schottland und an den Küsten Islands und Irlands (hier auch Roane genannt). Anders als bei den Meerjungfrauen, setzt sich ihr Erscheinungsbild jedoch nicht aus einer Hälfte Mensch und einer Hälfte Tier zusammen. Soweit sich ein Selkie im Wasser befindet, nimmt er vollständig die Gestalt eines Seehundes an. An Land ist er nachts in der Lage seine Seehundhaut abzustreifen und wie ein Mensch auszusehen. Dabei müssen Selkies auf ihr abgelegtes Fell gut acht geben. Der Legende nach, bleibt einem Selkie die Rückkehr in seine Robbenform verwehrt, wenn er seine Seehundhaut verliert.

Da weibliche Selkies sehr hübsche Menschen sind, gab es Männer die sich ihres Fells bemächtigten, um die Frauen bei sich zu behalten. Gelang dies einem Menschen, so musste die Selkie seine Frau werden und wird als treue, wenngleich auch etwas launische Gattinnen beschrieben. Sie bleibt in dieser Partnerschaft allerdings nur so lange, bis sie ihren Pelz wieder findet. Dann entschwindet sie als Seehund zurück ins Meer und ihr Mann verfällt dem Siechtum und stirbt.
Die Kinder aus solchen Verbindungen erkennt man an feinen Schwimmhäuten zwischen den Fingern. Sie fürchten oft das Wasser, weil sie instinktiv ahnen, dass etwas mit ihnen geschieht, sobald sie ins Meer tauchen würden.

Während Selkie-Frauen in Ihrer menschlichen Gestalt eine gute Figur machen, sind Selkie-Männer eher untersetzt, dafür allerdings ungewöhnlich kräftig und furchtlos. Es heißt, sie verursachen Stürme und lassen Boote kentern, um sich für das wahllose Robbenschlachten zu rächen. Soweit sich eine menschliche Frau einem Selkie hingeben will, muss sie Jungfrau sein und allein am Meeresstrand sieben Tränen vergießen. Sobald die salzigen Tränen ins Wasser gefallen sind, erhebt sich ein Mann aus den Fluten, wirft sein Robbenfell ab und bleibt für eine Liebesnacht bei ihr, ehe er ins Meer zurückkehrt.

Wird ein Selkie in seiner Menschengestalt getötet, kann man ihn ins Leben zurückholen, indem man seinen Körper ins Meer wirft. Dadurch wird er wieder zum Seehund, hat jedoch nie mehr die Möglichkeit sein Fell abzulegen und die Form des Menschens anzunehmen.

Quelle: Mermaid Mania, http://mermaidmania.de/arten/selkies.php#ixzz3f5eEQumS

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